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Buch-Neuerscheinung: Bossy ist das neue freundlich – ein tabuloser Karriereleitfaden

12.06.2017

tex-tur.de-Interview mit Dr. Susanne Kleinhenz zu ihrem strategischen Kompetenzmodell für Businessfrauen und ihrem neuen „Karriere-Ratgeber mit tabulosen Erfolgs-Strategien“

Susanne Kleinhenz Doktor der Philosophie mit den Schwerpunkten Differentielle Psychologie, Frauen Empowerment und Organisationsentwicklung

Susanne Kleinhenz ist Doktor der Philosophie mit den Schwerpunkten Differentielle Psychologie, Frauen Empowerment und Organisationsentwicklung.
Ihr gehört die live-academy, eine freie Akademie für Organisations- und Persönlichkeitsentwicklung, Change-Management, Verkaufs- und Führungskommunikation.
Selbst über 20 Jahre in einem männlich geführten Großkonzern als Führungskraft tätig, kennt sie die Probleme von Frauen in der Wirtschaft. Als Autorin, Coach und Vortragsrednerin mit wissenschaftlichem Hintergrund und hoher Praxiskompetenz verbindet sie fachliches Know-how in Führung und Verkauf mit fundierter Erfahrung aus Psychologie.
Ihr erstes Buch hatte den Titel: „Das 21. Jahrhundert ist weiblich“ und ist 2006 erschienen.
Heute, fast 10 Jahre später, erscheint ein Praxisbuch von ihr, das Frauen in die Lage versetzt, auch in männerdominierten Konzernen ganz an die Spitze zu kommen – und vor allem mit Freude und Gesundheit Karriere zu machen.
Wir haben ein Interview mit Susanne Kleinhenz geführt. Hierbei interessierte uns von text-ur.de als auf Karrierethemen spezialisierte Kommunikationsagentur ihr Strategisches Kompetenzmodell für Businessfrauen, in dem es vor allem darum geht, wie sich Frauen in ihren Unternehmen innerpolitisch gut positionieren.

 

text-ur.de: Frau Dr. Kleinhenz, woran liegt es Ihrer Forschung nach vor allem, dass die Vorstände immer noch nicht paritätisch mit Frauen besetzt sind und Frauen immer noch häufig auf ihrem Karriereweg scheitern - auch wenn sie ganz offensichtlich fachlich viel besser sind?
Dr. Susanne Kleinhenz: Ja, es ist wirklich traurig, dass diese Entwicklung so langsam vorangeht. Aber das Gute daran ist, dass die Tendenz stimmt. Betrachten wir den Frauenanteil in den DAX-Unternehmen, so ergibt sich ein Anteil von 6,7 % im Vergleich zu 2011 mit 3,5 %.

 

Frauenanteil in Vorständen von Unternehmen der DAX-Gruppen 2011-2016

In der Versicherungsbranche sieht es mit einer Entwicklung von 2,5 % 2006 zu 9,8 % zehn Jahre später sogar noch ein bisschen besser aus.

 

Frauenanteil in der Versicherungsbranche von 2006 bis 2016

Aber natürlich ist das alles noch lange nicht genug. Zufrieden können wir erst sein, wenn der Anteil nahe an 50 % liegt.


Das Backlash-Dilemma: eine psychologische Karriere-Hürde
Der Grund ist sicher auch in dem Backlash Dilemma zu suchen.
Es gibt ein Phänomen, das sich für uns Frauen bei Beförderungen extrem negativ auswirkt, dabei können sie nichts dafür. Es sind die Vorstellungen, die Menschen, insbesondere Männer in der Führung zum einen von Führungspersönlichkeiten und zum anderen von Frauen haben. Man könnte es also platt so formulieren:


„Wir Frauen scheitern immer wieder an den eigenartigen Vorstellungen der Männer über uns und über Führung.“

Dieses Backlash Dilemma bedeutet, dass zwei Stereotype nicht zusammenpassen. Das erste ist das „Stereotyp Führung“ und das zweite das „Stereotyp Frauen“. Schauen wir uns das mal näher an:


1. Stereotyp: Führung
Unter Führung verstehen die meisten Führungskräfte in hohen Positionen, aber auch ein Großteil der Mitarbeiter Zuschreibungen folgender Art: dominant, durchsetzungsstark, Alphatier, Leitwolf, konkurrenzorientiert, hart, hohe Resilienz, geringes Mitgefühl, geringe Teamorientierung, hohe Autonomie. Man könnte also sagen,

„Denkt man an Führung, so denkt man an Männer. Think leadership – Think Male.“


2. Stereotyp: Frauen
Denkt man an Frauen, so sieht man sie in erster Linie im Rahmen einer Familie, sie werden mit weichen, runden und harmonischen Lebenssituationen in Verbindung gebracht. Nicht mit Führung und Kampf.
Also entweder scheitert eine Frau bereits daran, dass diese beiden Zuschreibungen in den Köpfen nicht zusammenpassen, oder sie scheitert daran, dass sie maskuliner ist und ihr Führungseigenschaften zugeschrieben werden, sie dann aber für den Betrachter ihre weibliche Authentizität verliert.
„Schwachsinn!“, denken Sie empört. Oh ja, da gebe ich Ihnen recht. Aber dieser Schwachsinn ist in den Köpfen derer, die uns befördern – oder es eben nicht tun.
 

text-ur.de: Was kann man denn gegen diesen „Schwachsinn in den Köpfen“ dann wirklich tun? Frauen können ja nicht noch x Generationen auf mehr Einsicht hoffen?

Dr. Susanne Kleinhenz: Richtig! Es geht also darum, dass Frauen weibliche Erfolgs- und Kampfstrategien entwickeln, die sie zum einen in ihrer Kompetenz als Führungskraft bestätigen, ihre Weiblichkeit aber nicht angreifen, und sie somit authentisch sind und wirken. Angela Merkel schafft dies mit einer hohen Sachlichkeit und einem eher androgynen Auftreten. Die Kommentare über ihre Kleidung, Figur und Frisur haben sich dadurch gelegt, dass sie es einfach ignoriert hat.
Frauen müssen es schaffen, ihren ganz persönlichen Weg in den männlichen Dschungel-camps zu finden. Dabei ist vor allem der Umgang mit Macht von entscheidender Bedeutung. Frauen und Männer sind dann erfolgreich, wenn es ihnen gelingt, ihre Selbstdarstellung, also ihr Branding genau auf die Unternehmenskultur abzustellen, in der sie wirken wollen.

 

Kleinhenz: „Der Umgang mit Macht ist für viele Frauen ein Problem“

 

Das ist ein Problem vieler Frauen in männlich geprägten Unternehmenskulturen und Strukturen, denn sie sind nicht unbedingt gewillt, ihre Selbstdarstellung an dieses männliche Prinzip anzupassen.
Einige Studien (wie Cornils et al: (2014)Mikropolitisches Kompetenzmodell, Janneck/Vindent-Höper: (2012) Aufstiegskomptenz von Frauen, Mucha/Rastetter (2012): Macht und Gender) über Mikropolitische Kompetenz geben Aufschluss darüber, welchen enormen Einfluss eine Selbstdarstellung auf den Erfolg hat, die genau auf die Unternehmenskultur abgestimmt ist. Also z.B. das Wissen darüber, wie soziale Kontakte in einer Firma gepflegt werden, oder in welchen Projekten und Arbeitsausschüssen man dabei sein sollte, und in welchen besser nicht.
Das Problem für viele Frauen dabei ist, dass die meisten Kulturen eben männlich geprägt sind, und sich Frauen nun auf etwas einstellen müssen, das ihnen erst einmal nicht so besonders liegt. Viele Frauen gehen an dieser Stelle schon in den Widerstand, und dann kostet es natürlich extrem viel Kraft, oder es misslingt von Anfang an.

text-ur.de: Dann müsste sich ja doch erst die Gesellschaft ändern, damit Frauen erfolgreich werden?
Dr. Susanne Kleinhenz: Nein, ich denke, wir Frauen müssen die Herausforderung jetzt annehmen. Wir sollten und können nicht darauf warten, bis sich etwas ändert, sondern jetzt und heute schon unsere Ziele verfolgen. Mit der Zeit muss sich etwas in der Gesellschaft in der Beziehung zu Frauen in Führungspositionen verändern, weil
1. Der demografische Wandel dafür sorgen wird, dass es nicht mehr genügend nachrückende männliche Führungskräfte geben wird.
2. Unternehmen irgendwann begreifen werden, dass gemischte Führungs- und Vorstandsteams einfach erfolgreicher sind, weil Frauen ganz andere Kompetenzen hier miteinbringen können was Studien (wie Folkman, J./Zenger, J. (2012): Are Women Better Leaders than Men? HBR Blog Network) beweisen.
3. Unternehmen auch merken werden, dass weibliche Führungskräfte durch ihren zugewandten Führungsstil eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit erzielen.
Hierzu folgende Grafik über die natürlichen Fähigkeiten der Geschlechter.


 Parallelen von geschlechtsspezifischen Skills zum dialogischen Management

 

Aber so lange sollten wir nicht warten, sondern unser Geschick selbst in die Hand nehmen, und vor allem die politische Einstellung eines Unternehmens oder auch der Gesellschaft Frauen gegenüber nicht als Ausrede verwenden, dass wir ja sowieso an die gläserne Decke stoßen werden, denn diese gibt es nur in den Köpfen – und zwar denen der Frauen. Also Helm auf und Volldampf voraus.

 

Kleinhenz: „Ja, es gibt Männertypen, die Frauen ihre Karriereambitionen bewusst verbauen.“

 

Wir Frauen sollten auf keinen Fall davon ausgehen, dass sich männliche Vorstände und Führungskräfte für eine freiwillige Einhaltung einer Frauenquote einsetzen werden. Es liegt in der Natur der Sache, dass sie ihresgleichen mehr vertrauen und außerdem auch lieber unter sich sind.
Hierbei gibt es drei Argumentationstypen:
1. Der traditionelle Macho: Er spricht sich offen gegen Frauen im höheren Management aus und begründet das mit der traditionellen Rolle der Frau. „Das hat es ja noch nie gegeben und das war gut so.“
2. Der politisch korrekte Kopftätschler: Er ist zwar pro Forma für Gleichberechtigung, hält solche Frauen aber für unweiblich und denkt, er müsse Frauen vor der herrschenden Kälte in Vorstandsetagen beschützen.
3. Der leistungsbezogene Kämpfer: Er will Karrieristen um sich haben, die nur den Job im Sinn haben. Er schließt hier Frauen keineswegs aus, so lange sie nicht Mutter werden wollen.
 


text-ur.de: Sie haben dazu gerade mit „Bossy ist das neue freundlich. Karriere-Ratgeber mit tabulosen Erfolgsstrategien“ Ihr neues Buch als E-Book auf den Markt gebracht. Was können Frauen – und auch Männer – daraus lernen, wie sie diese „gläserne Decke“ durchstoßen können?
Dr. Susanne Kleinhenz: Es gibt praktische Hilfestellungen in den wichtigen Bereichen der innerpolitischen Fitness (Mikropolitik) und des eigenen Selbstkonzeptes. Hierbei geht es zum einen darum, dass jede einzelne Frau in einer männer-dominierten Branche klug ihre Karrierestrategien immer im Spiegel der Unternehmenskultur planen sollte. Dabei kommt es bei Frauen auch darauf an, dass sie diese männlichen Spielregeln in ihrem Selbstkonzept verankern. Denn nur dann können sie mit Leichtigkeit ihren Weg nach oben gehen. Anderenfalls ist die Gefahr des Haderns mit sich selbst zu groß und diese braucht einfach zu viel Energie. Das will ich hier gerne mal kurz im Überblick vorstellen:


Das Modell unterteilt sich in folgende individuelle Kompetenzen:
1. Innenpolitisches Know How
    o Das Wissen um die politischen Machtverhältnisse
    o Kennen der geheimen Regeln
    o Politisches Handeln


2. Persönliche Kompetenz
    o Authentizität
    o Branding (Selbstdarstellung)
    o Akzeptieren der Regeln


3. Emotionale Kompetenz
    o Innerpsychischer Umgang mit Macht, Konkurrenz und Solidarität
    o Innerpsychischer Umgang mit Widerständen und Ambivalenzen
    o Selbstkonzept
    o Resilienz


4. Soziale Kompetenz
    o Kommunikation
    o Networking
    o Beziehungsmanagement (Mentor)

5. Methodische Kompetenz
    o Verhandlungsgeschickt
    o Selbstdarstellende Präsentation


PS: Ein kleiner Werbeblock darf hier vielleicht erlaubt sein: Für all diese Disziplinen biete ich ein Coachingprogramm für Frauen an, mehr dazu auf meiner Homepage.


Freiwillig wird die Geschlechterparität in den Vorstandsetagen nie erreicht werden
Hierbei ist eines absolut wichtig, dass Frauen verinnerlichen sollten: Auch wenn es für alle nur gut wäre, wenn sich die männliche Führungselite für eine gerechte Verteilung der Vorstandssitze und F1-Posten einsetzen würde. Sie werden es nicht freiwillig tun. Eine gesetzliche Quote wäre hier eine Lösung, aber noch wichtiger ist, dass Frauen wissen, dass sie sich nicht auf die Unterstützung der Männer oder der Politik verlassen können.
Deswegen sollten Frauen ihren eigenen Weg nach oben planen, mit der Hilfe der Männer – oder mit viel Freude und Lust auch und vor allem gegen den Willen mancher Herren. Der Märchenprinz kommt nicht. Im Grunde gab es ihn nie – aber vor allem nicht, in Form eines Mitstreiters, oder auch Vorstand. Denn eines ist auch klar. Die Männer waren in diesen hohen Positionen immer alleine unter sich und sie haben das genossen, warum sollten sie das verändern wollen?


text-ur.de: Ist das nicht ein zu negatives Bild, das Sie da zeichnen? Denken Sie nicht, dass die Männer irgendwann verstehen werden, dass sie – gerade auf Basis der genannten Studien, die den Erfolg genderparitätisch besetzter Führungsetagen zeigen - mit Frauen in ihren Führungsetagen besser dran sind … und ihre Einstellung allein schon aus ökonomischen Gründen ändern werden?
Dr. Susanne Kleinhenz: Nein, leider denke ich das nicht. Es liegt – um es mal ganz verkürzt und zugespitzt zu sagen – auch archaisch einfach nicht in der Natur des Mannes, die Herrschaft außerhalb des privaten Raumes aufzugeben. Die wenigsten Männer werden also auf ihre Macht verzichten und sie galant ihren Mitstreiterinnen überlassen – nur weil sie eine Frau ist. So sind Männer nicht, aber Frauen glauben oder hoffen, dass es so wäre. Und hier gelangen wir schon an die größte Challenge der Frauen: Frauen müssen den Wunsch nach Harmonie, Bestätigung und Geliebtwerden im Job aufgeben!
Männer kämpfen für das, was sie haben wollen. Sie nehmen dabei keine Rücksicht, weder auf ihre eigene Gesundheit noch auf die Enttäuschung der Kollegin, die sie überholen, weil sie schneller, zielorientierter und vielleicht auch skrupelloser sind. Wenn eine Chance auf den Schreibtisch flattert, dann überlegen Männer nicht lange, sie tauschen sich nicht mit Freunden darüber aus, und auch nicht unbedingt mit ihrer Familie. Sie greifen zu. Und dann gilt: Die Schnellen fressen die Langsamen und die Handler die Zögerer.
In einer männlichen Welt kann Frau nur gewinnen, wenn sie die männlichen Spielregeln kennt und nach ihnen spielt. Ob sie diese mag, spielt dabei zunächst keine Rolle. Hier ist nun die Qualität gefragt, etwas zu lernen, weil es einen nach vorne bringt, nicht weil man es von Anfang an mag.

 

Kleinhenz: „Frauen müssen den Wunsch nach Harmonie, Bestätigung und Geliebtwerden im Job aufgeben!“

 

Dies sind alles Fragen der Persönlichen und emotionalen Kompetenz – und natürlich steht da immer die Frage, ob Frau nach diesen Spielregeln leben will, auch darum geht es in meinen Programmen. Denn selbstverständlich kann Frau sich jederzeit auch dagegen entscheiden. Wichtig dabei ist die Bewusstheit, und nicht die Resignation in einer männlichen Welt. Es ist ja nicht so, dass es noch keine Frauen dort geschafft hätten.
Der Weg an die Spitze ist ein harter und ein einsamer, aber gerade deswegen sollten Frauen sich auf machen, damit sich dann in einigen Jahren, wenn wir durch beharrliche Frauen eine natürliche Quote erreicht haben, diese Managerwelt eine bessere wird, und das 21. Jahrhundert doch noch weiblich wird.


text-ur.de: Gut, der Buchtitel „Bossy ist das neue freundlich“ erklärt sich damit – auch wenn sicher nicht alles besser wird, wenn noch stärker „bossy“ geführt wird, gerade angesichts der Gen Y und Gen Z, die auch mit anderen Vorstellungen in die Führungsetagen der Unternehmen erobern. Aber heißt „bossy“ dann auch wirklich „tabulos“, wie Sie im Untertitel provokant schreiben?
Dr. Susanne Kleinhenz: Das ist natürlich mit einem Augenzwinken zu verstehen. Bossy verstehe ich nicht als herrisch im eigentlichen Sinne, sondern als etwas ironische Zuspitzung. In diesem Buch und meinen Trainings geht es darum, Frauen zu bestärken, wirklich bis an die Spitze von Unternehmen zu gelangen. Hierzu müssen Frauen mit alten Mustern brechen, wie beispielsweise, dass sie immer lächeln und freundlich sind. So funktioniert das leider nicht. Natürlich sollten sie freundlich sein, und sich die Männer auf keinen Fall zum Feind machen, aber innerlich sollten sie sich von all diesen Liebe-Leistungs-Mustern distanzieren, und einfach nur ihren Weg gehen. Das meine ich mit „tabulos“: sie müssen die alten Verhaltenstabus aufgeben! Frauen sollten innerlich wissen, was sie wollen und ihr äußerliches Handeln darauf abstellen, und nicht darauf, dass sie der Liebling der Abteilung oder Firma sind!

Für mehr Informationen:
Dr. Susanne Kleinhenz
www.susanne-kleinhenz.de
Mail: susanne.kleinhenz@live-academy.eu
Tel: 030-34806811

Und hier geht´s zum Buch „Bossy ist das neue freundlich. Karriere-Ratgeber mit tabulosen Erfolgs-Strategien“:

Bossy ist das neue freundlich
 

 


 

 

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